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Bürgermeisterwahl am 4. September 2011

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

eine mehr als 80 %-ige Zustimmung bei der Bürgermeisterwahl am 4.9.2011 ist für mich ein großer Vertrauensbeweis. Hierfür möchte ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern herzlich bedanken. Ich werde mich auch in den nächsten sechs Jahren für Ihre Belange einsetzen.

Ihr  Mario Gerhold


Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger !

In unserer Gemeinde findet am 4. September 2011 die Wahl des Bürgermeisters statt.

Mario GerholdIch bewerbe mich wieder um dieses Amt, nachdem Sie mir bereits bei den Bürgermeisterwahlen in 1999 und 2005 mit deutlicher Mehrheit diese Aufgabe übertrugen. Gern möchte ich weitere sechs Jahre für Sie tätig sein, um mit Erfahrung, Tatkraft und guten Ideen unsere Gemeinde voran zu bringen.

In meiner annähernd zwölfjährigen Tätigkeit als Bürgermeister konnte ich stets auf eine aktive Bürgerschaft, gute Mitarbeiter und ein konstruktives politisches Klima bauen. So ist es uns gelungen, die Lebensqualität für die 3.000 Einwohner in unseren vier Orten stetig zu verbessern. Beispiele hierfür sind die Vorbildfunktion der Gemeinde bei der Nutzung erneuerbarer Energien, die Dorferneuerungsmaßnahmen, die DSL-Erschließung und unzählige kleine wie große Investitionen in Körle, Empfershausen, Lobenhausen und Wagenfurth.

Hier in Körle sind die Menschen besonders aktiv. 40 Vereine sind die Basis dafür, dass immer etwas los ist und unser Motto „Körle hat´s“ gelebt wird. Viele Menschen tragen ehrenamtlich wie beruflich dazu bei, dass man sich in unserer Gemeinde wohl fühlt. Daran möchte ich - mit Ihrer Hilfe - auch in Zukunft arbeiten.

Sie finden nachfolgend fünf Themen, denen wir nach meiner Überzeugung besondere Beachtung schenken müssen sowie eine kurze persönliche Vorstellung. Für Ihre Fragen, Kritik oder Anregungen stehe ich gern zur Verfügung unter meiner Telefonnummer 05665 40377 oder schicken Sie mir eine Email   mario-gerhold@gmx.de

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Mario Gerhold

Nutzung erneuerbarer Energien

Wir haben in den letzten Jahren sehr viel Arbeit in Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien gesteckt und dabei viel gelernt. Das Interesse an diesem Thema ist in Körle übrigens schon seit langer Zeit ausgeprägt, denn bereits in 1995 verfügte der Bauhof über ein Elektrofahrzeug.

Die Nahwärmeversorgung im Baugebiet "Auf dem Hollunder" galt bei der Inbetriebnahme im Jahr 2000 als Innovation. Die Gemeinde Körle wurde u.a. für dieses Projekt im Jahr 2003 mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet. Neben der Errichtung der Windkraftanlagen durch private Investoren hat die Gemeinde Körle auch selbst in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. So wurde in 2009 eine eigene Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Bauhofes in Betrieb genommen, die jährlich 27.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. 

Vorreiter war die Gemeinde Körle im Jahr 2010 wieder beim Bau des Nahwärmenetzes in der Ortsmitte.
Momentan werden fast 40 Gebäude aus der neuen Heizanlage in der Guxhagener Straße versorgt:
Hier werden durch die Verbrennung von Holzhackschnitzeln ca. eine Millionen Kilowatttstunden Wärme erzeugt. Diesen Wissensvorsprung und die Erfahrung sollten wir nutzen, um weitere Gebiete unserer Gemeinde unabhängiger von der Ölversorgung zu machen.

Kinderbetreuung, Schule, Jugendpflege

In Körle sind Kinder gut aufgehoben. Mit der Kindergruppe "Die kleinen Strolche", dem Gemeindekinderkarten Pfiffikus und unserer Grundschule erfahren die jüngsten Einwohner eine sehr gute Förderung. Für die Familien unserer Gemeinde bedeutet dies eine verlässliche und bezahlbare Betreuungsmöglichkeit mit Öffnungszeiten, die sich sehen lassen können. So hat der Gemeindekindergarten von 7 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.
Mit der Entwicklung der Grundschule Körle zu einer Schule mit verlässlichen Öffnungszeiten wird unsere Gemeinde für junge Familien noch attraktiver. Mir ist es wichtig, dass wir uns -trotz Finanzierungsproblemen- weiterhin um die jugendlichen Einwohner kümmern und der Jugendclub erhalten bleibt.

Bauen

Die positive Entwicklung unserer Gemeinde beruht auch darauf, dass viele Menschen unsere Gemeinde als Wohnort wählen und z.B. hier in ein Eigenheim investieren. Nach dem Motto „Jeder Einwohner ein Gewinn“ sollten wir auf in Zukunft die gute Lage zwischen Kassel, Melsungen und Baunatal nutzen und weitere Bauplätze erschließen sowie den Wohnungsbau forcieren.

Nahversorgung und Ortskern

Ich begrüße den Bau des neuen Lebensmittelmarktes. Das verbesserte Einkaufsangebot wird dazu beitragen, mehr Kaufkraft in Körle zu halten, was auch anderen Geschäften zugute kommen wird.
Unser Blick muss sich nun umso mehr auf die Entwicklung des Körler Ortskerns richten. Möglichkeiten für Investitionen bietet das Dorferneuerungsprogramm.
Lassen Sie uns diese Chancen nutzen !

Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden

Gute Lösungen können auch in der Zusammenabeit mit unseren Nachbargemeinden liegen. So würde beispielsweise der Anschluss unserer Kanalisation an die Melsunger Kläranlage einen Millionenbetrag
gegenüber dem Bau einer eigenen neuen Kläranlage sparen. Wo immer sich wirtschaftlichere Lösungen finden lassen: Ich befürworte die Zusammenarbeit unserer Kommunen, wenn sie Nutzen für die Beteiligten bringt.


Persönliches

Mario Gerhold, geb. 1970 in Kassel, seit 2002 verheiratet, zwei Kinder
1976 bis 1980 Grundschule Körle
1980 bis 1986 Gesamtschule Guxhagen
1986 bis 1989 Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Gemeinde Körle
1989 bis 2000 Sachbearbeiter in verschiedenen Bereichen der Gemeindeverwaltung (Gemeindekasse, Ordnungsamt, Finanzwesen)
1991 bis 1993 Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt bei dem Hess. Verwaltungsschulverband.
29.08.1999 Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Körle mit 67 % der Stimmen.
01.02.2000 Amtsantritt zum Bürgermeister der Gemeinde Körle

SPD Ortsverein Körle  | info@spd-koerle.de